Rezept • klassische Kuchen

Gedeckter Apfelkuchen mit Zimt-Mürbeteig

Apfel, Butter und Zimt sind das unschlagbare Trio in diesem Rezept für gedeckten Apfelkuchen mit Mürbeteig. Der Zimt wird dabei sowohl im Mürbeteig als auch in der fruchtigen Apfel-Füllung verwendet und macht die Tarte unglaublich aromatisch.

Der gedeckte Apfelkuchen mit Zimt ist ein echter Klassiker für die Sonntagstafel. Am besten mit einem Klecks frisch geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis. Wenn schon klassisch, dann richtig!

Anmerkungen vor dem Backen

Etwas aufwendiger als ein Rührküchen ist ein gedeckter Apfelkuchen mit Mürbeteig schon, aber der Aufwand lohnt sich! Denn durch den geschlossenen Kuchendeckel wird die Füllung super saftig und aromatisch. Hinzu kommt die Zimtnote im Mürbeteig, die den Kuchen ganz besonders macht. Zum ersten Mal ist mir diese Kombination in einem Café in Amsterdam begegnet – so lecker!

Dieses Rezept für gedeckten Apfelkuchen mit Zimt-Mürbteig wird in einer Springform gebacken. Meine Backform hat einen Durchmesser von 26 Zentimetern und ergibt eine eher flache Apfeltarte. Wenn deine Backform kleiner ist, wird der Kuchen automatisch etwas höher. Beide Varianten schmecken hervorragend. Beachte aber: Je kleiner die Form ist, desto höher musst du den Mürbeteig-Rand ziehen. Auch die Backzeit könnte sich leicht ändern.

Beim Ausrollen sollte der Mürbeteig schön kalt sein, da er angewärmt schnell zu weich wird. Gerade beim Ausrollen der dünnen Kuchendecke wird es sonst schwierig.

Für die Zubereitung des Apfelkuchens benötigst du:

  • Nudelholz zum Ausrollen (wenn du kein Nudelholz besitzt, sind eine Wasserflasche oder Weinflasche eine praktikable Alternative)
  • Elektrisches Handrührgerät
  • Ggf. eine grobe Küchenreibe (falls du die Äpfel raspelst und nicht würfelst)
  • Springform (ca. 26 cm)
  • Backpapier oder Butterbrotpapier zum Ausrollen des Kuchendeckels

Der frisch gebackene Apfelkuchen mit Mürbeteig schmeckt schon lauwarm. Aber im Kühlschrank durchgezogen – und zum Servieren wieder etwas auf Zimmertemperatur gebracht – finde ich ihn noch besser!

Rezept für gedeckten Apfelkuchen

Die Zutaten​

Mürbeteig

  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 80g Zucker
  • 1 Ei
  • 150g Butter

Füllung

  • 5 säuerliche Äpfel
  • 3-4 EL Vollrohrzucker
  • 1 TL Zimt

Puderzucker als Glasur und zum Dekorieren

Gedeckter Apfelkuchen - Schritt für Schritt Anleitung

Mürbeteig vorbereiten

Als Erstes bereitest du den Mürbeteig zu, denn dieser sollte etwas ruhen, bevor du ihn weiterverarbeitest.

  1. Mixe die Butter zusammen mit dem Zucker, Zimt und einer Prise Salz cremig.
  2. Gib anschließend das Ei dazu und verrühre alles gut.
  3. Vermische Mehl und Backpulver. Arbeite diese Mischung in deinen Teig ein, bis alles homogen und etwas speckig ist (im letzten Schritt kann es helfen, mit den Händen zu kneten)
  4. Forme deinen fertigen Teig zu einer Kugel und stelle ihn abgedeckt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.

Apfelfüllung & Backform vorbereiten

Während der Teig ruht, bereitest du entspannt die Apfelfüllung zu.

  1. Schäle die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide das Obst in kleine Stücke oder … Mein Tipp: Noch saftiger wird die Füllung, wenn du die Äpfel grob raspelst statt sie in Würfel zu schneiden. Das funktioniert mit einer groben Küchenreibe. Eine feine Reibe eignet sich hierfür nicht, da zu viel Apfelsaft austreten würde.
  2. Vermenge die Apfelstücke/-raspel in einer Schüssel mit Zucker und Zimt.
  3. Bereite deine Backform vor: Lege den Boden mit Backpapier aus und fette und bemehle die Ränder leicht. So bleibt später nichts kleben.

Teig ausrollen und Boden formen

Nun geht es ans Ausrollen deines vorbereiteten Mürbeteigs: Für den Boden samt Rand benötigst du etwas mehr als die Hälfte. Den übrigen Teig kannst du wieder in den Kühlschrank stellen – er wird später für die Kuchendecke benötigt.

  1. Rolle den Teigboden etwa 1 cm dick und kreisförmig aus. Die Größe des Bodens sollte dem Durchmesser deiner Springform plus ein paar Extra-Zentimetern für den Rand entsprechen.
  2. Lege nun die Springform mit dem ausgerollten Teig aus und ziehe einen gleichmäßigen Rand für die Apfelfüllung hoch.

Apfelfüllung einfüllen & Ofen vorheizen

  1. Rühre deine Apfelfüllung nochmal gut durch, falls sich am Schüsselboden Flüssigkeit abgesetzt hat, und verteile diese dann gleichmäßig auf dem ausgerollten Mürbeteigboden.
  2. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.

Mürbeteig-Deckel auflegen & backen

  1. Rolle den restlichen, gekühlten Mürbeteig etwa 0,5 cm dünn zwischen zwei Lagen Backpapier oder Butterbrotpapier aus. Die Größe der ausgerollten Fläche entspricht dieses Mal dem Durchmesser deiner Springform, da die Randzugabe wegfällt.
  2. Lege den Deckel vorsichtig über die Apfelfüllung und versuche, den Kuchen möglichst lückenlos zu verschließen. Kleine Risse oder Löcher kannst du einfach mit etwas Teig flicken – das passiert leider manchmal und tut dem Geschmack keinen Abbruch.
  3. Backe den Kuchen nun für etwa 40 Minuten, bis die Oberfläche hellbraun ist.
  4. Nimm die Apfeltarte anschließend aus dem Ofen und lasse sie in der Form abkühlen.
Foodfotografie - Frau streut Puderzucker über einen Kuchen

Finishing mit Zuckerguss

Sobald der gedeckte Apfelkuchen etwas abgekühlt ist, rühre aus 3 EL Puderzucker und einem Schluck Wasser eine dünne Puderzuckerglasur an und verteile sie mit einem Küchenpinsel oder der Rückseite eines Löffels auf der Kuchendecke.

Optional kannst du den Kuchen vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben. Das Auge isst ja bekanntlich mit!

Mein Tipp

Etwas durchgezogen verbinden sich die Aromen noch besser. Dazu ein Klecks frisch geschlagene Sahne – wunderbar!

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